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19 Lerntipps fürs Abitur

Du stehst kurz vor Deinem Schulabschluss und sitzt noch vor einem Berg an Lerninhalten, die Du Dir noch unbedingt in Deinen Kopf reinprügeln musst? Oder möchtest Du Dir Deine Lernzeit für das Abitur einfach ruhiger und entspannter gestalten?

Für jedes Fach musst Du natürlich unterschiedlich viel lernen, unterschiedlich viel Zeit einplanen. In diesem Artikel stelle ich dir 19 Tipps vor, mit denen Dir das Lernen fürs Abitur leichter fallen kann.

Die unterschiedlichen Lerntipps beziehen sich sowohl auf Deine Abschlussprüfungen, als auch auf Deine gesamte Oberstufen-Zeit.

  1. Frühzeitig anfangen
    Das gilt sowohl für Deine Abschlussprüfungen, als auch für alle anderen Klausuren. Je früher du mit dem Lernen anfängst, desto entspannter ist die Klausurphase. Oder anders ausgedrückt: Je später Du anfängst, desto stressiger und anstrengender werden die letzten Tage vor der Klausur. Es stimmt nicht, dass Du bis zur Prüfung wieder alles vergessen hast. Auch wenn es Dir so vorkommt. Du ersparst Dir zwar nicht, vor der Prüfung den Lernstoff wieder aufzufrischen, aber dann wirst Du feststellen, dass vieles schneller wieder präsent ist und besser haften bleibt, weil es eine Wiederholung ist.
  2. Lernplan erstellen
    Der zweite Tipp knüpft direkt an den vorherigen an. Erstelle Dir frühzeitig einen klaren Lernplan. Wann lernst Du welches Thema? Wie intensiv setzt Du Dich an den unterschiedlichen Wochentagen mit einem Thema auseinander?
    Mehrere Wochen vor einer Klausur kann der Lernplan noch ganz grob formuliert sein. Je näher die Klausur allerdings rückt, desto spezifischer und detaillierter sollte Dein Plan werden. Schaffe Dir hier am besten Deine ganz eigene Struktur. Sei realistisch und plane nicht zu viel ein. Sonst stellt sich sehr schnell Frust ein, und das ist eine schlechte Basis, um sich Dinge zu behalten. Berücksichtige die Zeiten, an denen Du kaum auf Deine Freizeitaktivitäten verzichten kannst. Du brauchst sie auch, um zu entspannen.
    Dein Plan sollte immer auch erkennen lassen, was Du schon geschafft hast. So hast Du immer einen Überblick über Deinen aktuellen Lernstand und eine kleine Motivation, weil Du siehst, dass Du voran kommst.
  3. Mündliche Mitarbeit
    Mache Dir selbst das Leben leichter und arbeite im Unterricht mit. Dir fällt es leichter, die Dinge zu verstehen und zu auswendig zu lernen. Mitarbeiten bedeutet für Dein Gehirn: es schafft Verknüpfungen zwischen neuem und vorhandene Wissen.
  4. Hausaufgaben machen
    Ja, auch ich habe nicht immer meine Hausaufgaben gemacht! Dennoch stellen die Hausaufgaben eine super Vorbereitung fürs Abi dar. Wenn irgendwo noch Unklarheiten sind oder Du bei einer Aufgabe Schwierigkeiten hast, kannst Du im Unterricht eine Frage stellen und Dein Problem lösen. Auch hier gilt wieder: Umso besser Du den Lernstoff verstanden hast, desto einfacher fällt Dir am Ende auch das Lernen. Betrachte Deine Hausaufgaben zudem als eine Wiederholung. Du weißt, wie Du Wissen automatisch abrufbar machst – wie beim Autofahren, Klavierspielen, Fremdsprachen sprechen – durch wiederholen, wiederholen, wiederholen
  5. Lernzettel für jedes Fach erstellen
    Fasse für jede Klausur die relevanten Themen zusammen und erstelle Dir Lernzettel. Dieser Tipp gilt vor allem für die Fächer, die Du im Leistungskurs oder in Deinen Abschlussprüfungen hast. Rücken die Abschlussprüfungen immer näher, so kannst Du viel bequemer und schneller Lernen, wenn Du Dir zuvor regelmäßig die wichtigsten Inhalte zusammengefasst hast. An dieser Stelle ist es natürlich wichtig, dass Deine Lernzettel bzw. Lernzusammenfassungen vollständig sind. Hast Du Deine Hausaufgaben gemacht und im Unterricht überprüft, kannst Du Dir auch sicher sein, dass Deine Inhalte richtig sind.
    6. Klare Ziele setzen
    Ein sehr wichtiger Tipp: Setze Dir spezifische Ziele. Überlege nicht nur, wann du welches Fach lernen willst, sondern auch welche Note Du erzielen möchtest. Wenn Du Dir klare Ziele gesteckt hast, gehst Du viel motivierter und zielstrebiger an die Abiturvorbereitung heran.
    7. Belohne Dich
    Verknüpfe Deine Ziele immer mit einer kleinen Belohnung. Was könntest Du Dir Gutes tun, wenn Du eines Deiner Teilziele erreicht hast? Ein Eis essen gehen? In den Kurzurlaub starten? Etwas Bestimmtes kaufen?
    Setze Dir also quasi selbst eine Karotte vor die Nase! Du wirst merken, dass Deine Arbeitsmotivation steigt. 😉
    8. Gönn Dir Pausen
    Auch Pausen zur Entspannung sind wichtig. Baue Dir Pufferzeiten in Deinen Lernplan ein, sodass Du nicht zu lange an einem Stück lernst. In einer Pause kannst Du Dich entspannen, Deine Energie wieder aufladen und danach wieder konzentriert in die Abiturvorbereitung einsteigen. Gehe vielleicht eine Runde joggen, nehme eine ausgewogene Ernährung zu Dir und sorge dafür, dass Du am Tag genug trinkst.
    Eine Überanstrengung äußert sich schnell in Kopfschmerzen, Magenschmerzen oder Verspannungen.

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    9. Mache Power Napping
    Auch ein kleiner Power Nap kann Deiner Konzentration einen kleinen Kick verpassen. Lege Dich zwischendurch einfach mal 10-20 Minuten auf Dein Bett, mache die Augen zu und versuche an nichts zu denken. Das bewirkt Wunder! Treibt Dich eine Matheaufgabe in den Wahnsinn? Dann schalte kurz ab und gehe sie im Anschluss mit klarem Kopf noch einmal an.
    Wichtig: Stell Dir unbedingt einen Wecker. Ansonsten kann es passieren, dass Du Stunden lang weiterschläfst. Power Napping bedeutet aber: in wenigen Minuten (zu) hohe Anspannung abbauen. Solltest Du die Zeit von 20 Minuten überschreiten, fällst Du in eine tiefere Schlafphase, aus der Du dann schwerer wieder hoch kommst. Völlig erschlaffte Muskeln müssen dann zum Aufstehen erst einmal neu aktivieren werden.
    10. Schau Dir YouTube-Videos an
    Du hast irgendein Fach bzw. Lerninhalt noch nicht richtig verstanden? Du hast keinen Plan, wie die Fotosynthese funktioniert? Dann schau Dir einfach ein paar YouTube-Videos an. Mittlerweile gibt es für fast alles einen Channel mit entsprechenden Erklärvideos. Lass Dich nur nicht von einer FailCompilation oder sonstigen lustigen Videos ablenken. Du kennst das: bei dem einen Lehrer verstehst Du alles, beim anderen gar nichts. Schau Dir in Videos an, wie andere das Thema erklären würden. Irgendjemand benutzt die Sprache, die Du verstehst!
    11. Finde Deinen eigenen Lernrhythmus
    Die Wissenschaft hat eine klare Meinung dazu, wann Schüler am effektivsten lernen. Zwischen 9:00 bis 11:00 Uhr erreichen wir demnach unser höchstes Leistungsniveau. Dabei geht sie aber auch von einem idealen Tages- und Nachtrhytmus aus, dem Jugendliche nicht immer folgen. Ich kann Dir deshalb an dieser Stelle nur raten, dass Du Deinen eigenen Lernrhythmus findest. Wann lernst Du am besten und am liebsten? Am frühen Morgen, nachmittags oder abends?
    12. Wiederhole die gelernten Inhalte in regelmäßigen Abständen
    Alles, was Du schon gelernt hast, solltest Du in regelmäßigen Abständen widerholen, damit sich die Inhalte in Deinem Langzeitgedächtnis abspeichern. Baue Dir also auch so Zeitpuffer in Deinen Lernplan ein, dass Du vor wichtigen Klausuren nochmal 2-3 Tage Zeit hast, um alles strukturiert durchzugehen.
    13. Fange mit dem schwierigsten Fach an
    Nehme zunächst das Fach in Angriff, das am schwierigsten für Dich ist oder für das Du am meisten lernen musst. Als Schüler tendieren wir stark dazu, mit dem Thema anzufangen, das am einfachsten erscheint oder einem am meisten Spaß macht. Das schwierigste wird erst einmal aufgeschoben. Stell Dir folgendes Szenario vor: Die Abiturvorbereitung neigt sich dem Ende. Gewisse Inhalte hast Du aber noch nicht ganz verstanden. Jetzt drängt die Zeit, Du bist total gestresst und musst Dich jetzt mit klarem Kopf an die schwierigsten Aufgaben setzen – suuper! -.-
    14. Passe Deine Lernumgebung an
    Räume Deinen Schreibtisch auf und beseitige alles, was Dich beim Lernen fürs Abi ablenken könnte. Ein Chaos kann sich schnell auf Deine Lernmaterialien übertragen. Sorge zudem dafür, dass Du Dich in Deinem Arbeitsumfeld wohlfühlst. Für den einen mag das Musik sein, für den anderen das Lernen in der Natur oder draußen auf dem Balkon in der Sonne.
    15. Professionelle Hilfe nutzen
    Du kommst einfach nicht weiter? Die Abiturvorbereitung ist der blanke Horror und Du beginnst, an Dir zu zweifeln? Wie sollst Du das bloß alles packen? Suche Dir in diesem Fall auf jeden Fall professionelle Hilfe. In Deiner Stadt findest Du mit Sicherheit mehrere Nachhilfeinstitute. Bedenke immer, dass Du in aller erster Linie für Dich und Deine Zukunft lernst. Nachhilfelehrer können Dir dabei helfen, die entsprechenden Weichen zu stellen.
    16. Lerne in Gruppen
    Schwere Chemieaufgaben treiben Dich in den Wahnsinn? Dann bilde doch einfach eine kleine Lerngruppe mit Deinen Freunden. Gegenseitig könnt Ihr euch super ergänzen und helfen. Setzt euch am besten regelmäßig zusammen und absolviert unterschiedliche Aufgaben. Die Lerngruppen sollten aber nicht zu groß sein. Je mehr Schüler in Deiner Lerngruppe sind, desto höher ist auch das Risiko, dass Ihr euch gegenseitig ablenkt und nicht vorrankommt.
    17. Suche Dir einen Konkurrenten
    Für viele Menschen kann es beim Lernen eine besondere Motivation sein, wenn sie einen Sparringspartner haben, einen „Konkurrenten“, mit dem sie sich messen können. Ist das bei Dir auch der Fall? Dann starte doch in einen kleinen Konkurrenzkampf mit Deinem besten Freund oder Deiner besten Freundin. Wer verliert, muss den anderen ins Kino einladen. Du kannst Dir aber auch einen Sparringspartner suchen, dem Du gar nicht erzählst, dass Du ich überholen möchtest.
    18. Handy auf Stumm schalten
    Während dem Lernen fürs Abitur solltest Du Dein Handy auf stumm schalten. Sorge dafür, dass Dich während der Abiturvorbereitung nichts ablenkt. Weder Facebook, Instagram, Snapchat oder Tinder!
    19. Bonus-Tipp für Last-Minute-Lerner: Das Pareto-Prinzip
    Die Zeit rennt Dir Minute für Minute davon, Du stehst schon kurz vor Deiner Abiturprüfung und bist noch auf der Suche nach einem Tipp, wie Du alles noch rechtzeitig lernen kannst? Wenn Du nach Deinem Abitur in ein Studium startest, wird es Dir immer mal wieder über den Weg laufen: Das sogenannte Pareto-Prinzip. Das Pareto-Prinzip besagt, dass 20% des Lernaufwands 80% des Erfolges bringen. Diese „Gesetzmäßigkeit“ aus der Betriebswirtschaftslehre lässt sich scheinbar auf alles Mögliche übertragen:
    – 20% der Kunden bringen einem Unternehmen 80% des Umsatzes.
    – 80% der Kalorien, die Du am Tag zu Dir nimmst, werden von 20% der Nahrung verursacht.
    Der entscheidende Punkt: Ein zu viel an Perfektionismus oder zu viel Aufwand resultiert nicht unbedingt in einem besseren Ergebnis, einer besseren Schulnote. Wenn Du nur noch wenige Tage bis zu Deiner Abiturklausur hast, dann konzentriere Dich auf das wirklich wichtige! Versuche Dir zu überlegen, welche Fragen in einer Abiturklausur gestellt werden könnten.

Haben wir einen wichtigen Tipp vergessen oder möchtest Du uns ein kleines Feedback zu unseren Abi-Lerntipps geben, dann hinterlasse uns doch einfach einen Kommentar unter diesem Artikel.

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Matthias
 

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