Checkliste: Die 31 wichtigsten Fragen Deiner Berufswahl


Studien- und Ausbildungswahl im Branchen-Check: Welche Berufsfelder sind aktuell gefragt, welche verschwinden?

Gefragte Berufsfelder-Beruhfswahl
©Pathdoc

Die Wahl der richtigen Ausbildung oder des richtigen Studiums ist nicht leicht und bereitet den meisten Schülern Kopfzerbrechen. Dabei kann es nicht schaden, einen Blick auf die aktuellen Arbeitsmarkttrends zu werfen und zu recherchieren, welche Berufe in Zukunft gefragt sind und in welchen Bereichen möglicherweise neue spannende Jobs entstehen. 

Augen auf bei der Berufswahl 

Natürlich solltest Du die Entscheidung für oder gegen einen Studien- oder Ausbildungsplatz nicht ausschließlich nach Arbeitsmarktprognosen richten. In erster Linie musst Du herausfinden, was Dir Freude macht und wo Deine Talente liegen. Auch wenn ITler vielleicht gerade sehr gefragt sind, wird jemand ohne technisches Verständnis und Interesse an Technikthemen in diesem Beruf wenig Erfolg haben – und früher oder später sowieso den Job wechseln. Allerdings sind viele Berufsfelder sehr breit gefächert und die Ausbildungswege vielfältig. Es lohnt sich also durchaus, sich zu informieren, wohin sich einzelne Branchen entwickeln – vielleicht kommst Du so sogar auf ganz neue Ideen.

Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt? 

Viele Medien und Unternehmen veröffentlichen regelmäßig Studien zu Arbeitsmarkttrends. Die Ergebnisse basieren meistens auf Untersuchungen von Arbeitsmarktzahlen: Wie viele Beschäftigte gibt es in den verschiedenen Branchen und wie hat sich die Zahl innerhalb der letzten Jahre verändert? Andere Publikationen ziehen Wirtschaftsexperten heran oder werten Umfragen auf. Einen etwas anderen Weg sind die Initiatoren der „War for Talents“-Webstudie gegangen: Untersucht wurden die Google-Suchanfragen der Deutschen rund um Ausbildung, Studium und Job.

Thema Beruf(swahl): Was interessiert deutsche Internetnutzer?

Die „War for Talents“-Studie zeigt, nach welchen Begriffen die Deutschen im Netz suchen – und wie sich die Suchanfragen im Laufe der Jahre verändert haben. Aus den Ergebnissen kann abgeleitet werden, welche Studien- und Berufsfelder im Trend liegen bzw. weniger gefragt sind und für was sich die Deutschen sonst noch im Bezug auf den Job interessieren – zum Beispiel Mitarbeiterrabatte, Dienstwagen oder Firmensportangebote.  

„Psychologie studieren“ wird besonders häufig gesucht

Die Auswertung der Suchanfragen lässt auch erkennen, für welche Studienfächer sich deutsche Internetnutzer besonders interessieren. Psychologie steht auf der Liste ganz oben, mit über 21.000 Suchanfragen pro Monat. „Medizin studieren“ wurde 2018 durchschnittlich ca. 9.000 Mal pro Monat gegoogelt, „Lehramt studieren“ rund 7.000 Mal. Auch JuraInformatik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen gehören zu den beliebten Studiengängen, die jeweils über 1.000 monatliche Suchanfragen verbuchen. 

Medizin, Informatik & IT, Handwerk – diese Berufe boomen

Dass ein allgemeiner Trend zu bestimmten Fachrichtungen besteht, zeigt auch die Auswertung der meistgesuchten Berufe. Gerade in den Bereichen Informatik und IT scheint es ein hohes Interesse zu geben – und durch die fortschreitende Digitalisierung entstehen hier seit einiger Zeit neue spannende Berufe. Hast Du zum Beispiel schon einmal etwas vom Beruf „Data Scientist“ gehört? Menschen, die als Data Scientists arbeiten, analysieren und strukturieren große Mengen von Daten und werten sie statistisch aus – eine Fähigkeit, die für moderne Technologien wie Machine Learning sehr wichtig ist. Die monatlichen Suchanfragen haben sich seit 2014 versechsfacht.

Auch in Medizin und Gesundheit steigt das Interesse für die verschiedensten Berufe, vom Arzt bis zur Pflegekraft. Das ist eine positive Entwicklung, wenn man bedenkt, dass es in Deutschland immer mehr ältere Menschen gibt, die medizinisch versorgt werden müssen.

Gerade viele junge Menschen interessieren sich für Berufe im Bereich Marketing. Hier wurden vor allem zwei Berufe in den letzten Jahren immer populärer: der Online Marketing Manager (+ 112 %) und der Social Media Manager (+ 158 %). Das höchste Suchvolumen verzeichnen dabei die Kreativhochburgen Berlin und Hamburg.

Über die Studie

Die Studie wurde von dem Softwarehersteller SEMrush in Auftrag gegeben. Die Daten beziehen sich auf Google, die in Deutschland meistgenutzte Suchmaschine. Insgesamt wurden mit dem Online Marketing-Analysetool von SEMrush über 800.000 Datensätze analysiert und im Anschluss ausgewertet. Alle Ergebnisse findest Du unter semrush.com

Matthias
 

Wir wissen wie schwer es ist, die eigene Berufsorientierung zu meistern und sich im Bewerbungsprozess gegenüber anderen Bewerbern durchzusetzen. Aufgrund dessen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Dir Deinen Berufseinstieg und -umstieg so einfach wie möglich zu gestalten. In unserem Blog findest Du viele praxiserprobte Tipps für Deine Karriere!

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