Intrinsische und extrinsische Motivation: Unterschiede und Beispiele

Was motiviert Dich? Was treibt Dich jeden Tag an? Wodurch wird Dein Denken, Handeln, Fühlen und wollen beeinflusst? Die Motivationstheorie unterscheiden grundsätzlich zwischen 2 Arten der Motivation: Der intrinsischen und der extrinsischen Motivation.

In diesem Artikel erkläre ich Dir die wesentlichen Unterschiede, gebe Dir Beispiele für intrinsische und extrinsische Motivation und erkläre Dir den wertvollen Nutzen der Motivation für Deine Berufswahl.

Was ist extrinsische Motivation?

Die erste Art der Motivation ist die sogenannte extrinsische Motivation. Von der extrinsischen Motivation spricht man, wenn man durch einen externen Faktor motiviert wird. Dazu zählen beispielsweise die Belohnung oder die Bestrafung. Das heißt, man führt beispielsweise eine Tätigkeit aus, um eine Strafe zu vermeiden oder eine Belohnung zu erhalten.

Beispiele für extrinsische Motivation:

  1. Dein Chef verspricht Dir eine Prämie, wenn Du ein bestimmtes Ziel im Jahr erreichst.
    –> Der Faktor Geld ist die extrinsische Motivation
  2. Deine Mutter befiehlt Dir Dein Zimmer aufzuräumen. Wenn Du es nicht innerhalb der nächsten 2 Tage aufgeräumt hast, bekommst Du am Wochenende Hausarrest.
    –> Extrinsische Motivation um die Strafe zu vermeiden
  3. Deine Eltern kaufen Dir ein Auto, wenn Du Dein Abitur mit einem 1er Schnitt beendest.
    –> Die Belohnung „Auto“ motiviert Dich zu lernen

Du merkst, dass Dich bei der extrinsischen Motivation externe Faktoren bzw. Menschen beeinflussen.

Was ist intrinsische Motivation?

Die zweite Art der Motivation ist die sogenannte intrinsische Motivation. Von intrinsischer Motivation sprechen wir, wenn man Dinge um seiner selbst willen ausführt, wenn man von innen heraus motiviert ist. Wir führen Tätigkeiten also in Sinne der intrinsischen Motivation aus, weil sie uns einfach Spaß machen oder uns interessieren.
Diese Art der Motivation ist natürlich stärker als die extrinsische Motivation.

Beispiele für intrinsische Motivation:

  1. Nach der Schule kommst Du nach Hause. Du gehst in Dein Zimmer und Dich trifft der Schlag! Es ist total unordentlich und Du beginnst direkt mit dem aufräumen.
    –> Du räumst auf, weil Du Dich in der Unordnung nicht wohlfühlst.
  2. Du bist als Vertriebler tätig. Es macht Dir viel Spaß, auf einer Veranstaltung neue Leute kennenzulernen und Networking zu betreiben.
    –> Intrinsische Motivation, weil Du gerne Kontakt zu anderen Mensch hast.
  3. Du bist als Vertriebler tätig. Du bist total unzufrieden mit Deinem Beruf und hast überhaupt keine Lust auf Messebesuche.
    –> Du bist eher ein introvertierter Mensch und brauchst am Tag Deine Ruhe. Der viele Menschenkontakt stresst Dich total.

Der Wertvolle Nutzen für Dein Berufsleben

Am letzten Beispiel siehst Du, dass Deine intrinsische Motivation auch ausschlaggebend dafür sein kann, ob Dir Dein Beruf Spaß macht oder nicht. Durch die Diskrepanz zwischen Deinem WUNSCH-Zustand und Deinem IST-Zustand entsteht Arbeitsunzufriedenheit.

Um Dir ein weiteres Beispiel zu nennen:
Du möchtest gerne studieren. Grundsätzlich bist Du ein sehr praxisorientierter Mensch. Wenn Du den entsprechenden Anwendungsbezug siehst, fällt Dir das Lernen deutlich leichter. In Deinem Jura Studium beschäftigst Du Dich allerdings eher mit sehr intellektuellen Themen. Dir fehlt der Praxisbezug, Du bist unzufrieden und fühlst Dich überfordert.

Je eher Du Deine Motivatoren im Berufsleben oder Bildungsweg wiederfindest, desto zufriedener bist Du auch mit Deiner Arbeit. Deine Arbeitsmotivation ist deutlich höher als die Arbeitsmotivation Deiner Kollegen, die nicht so zufrieden und motiviert sind wie Du. Wenn Dir das Arbeiten Spaß macht, geht es Dir auch leichter und bequemer von der Hand. Daraus resultiert ein höheres Arbeitsniveau und Du verdienst mehr Geld. Viele Menschen haben es bewiesen, dass man auch mit einem einfachen Job viel Geld verdienen kann, wenn man diesen liebt.
Vielen Unternehmen und Führungskräften ist die zunehmende Bedeutung der intrinsischen Motivation bewusst und sie versuchen die Mitarbeiter in ihrer Selbstverwirklichung zu motivieren. Das Problem liegt meist darin, die individuelle Persönlichkeit, also die Motivatoren einer Person, überhaupt zu analysieren.

Deine Motivations- und Antriebsstruktur ist also nicht nur für Deinen individuellen Berufswahlprozess und Deine Karriere relevant, sondern auch für Deinen (potentiellen) Arbeitgeber.

Wie kannst Du Dir innerhalb kürzester Zeit Klarheit über Deine intrinsische Motivation verschaffen?

Das sogenannte Reiss Motivation Profile, ein wissenschaftlich validiertes Tool zur Analyse der eigenen Persönlichkeitsstruktur von Psychologe Prof. Dr. Steven Reiss verspricht Hilfe. Hier findest Du nähere Informationen zum innovativen Reiss Motivation Profile. Eine Alternative zum Reiss Motivation Profile stellt das LUXXProfile dar.

Hast Du noch Fragen oder möchtest Du uns einfach ein kleines Feedback schreiben? Dann hinterlasse gerne einen Kommentar unter diesem Artikel! 🙂

Tags: Intrinsische und extrinsische Motivation, Unterschied zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation, Intrinsische Motivation Beispiele, Beispiele extrinsische Motivation, Arbeitsunzufriedenheit, Motivation

Matthias
 

Wir wissen wie schwer es ist, die eigene Berufsorientierung zu meistern und sich im Bewerbungsprozess gegenüber anderen Bewerbern durchzusetzen. Aufgrund dessen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Dir Deinen Berufseinstieg und -umstieg so einfach wie möglich zu gestalten. In unserem Blog findest Du viele praxiserprobte Tipps für Deine Karriere!

Click Here to Leave a Comment Below 0 comments

Leave a Reply: