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Erfolgreicher Start ins Mathematikstudium: Tipps zur Vorbereitung

Ein Gastbeitrag von Gut-erklaert.de

Das Mathematikstudium besticht mit hervorragenden Berufschancen. Da ist es nachvollziehbar, warum Du Dich dazu entschieden hast. Damit Du motiviert und erfolgsversprechend starten kannst, zeigen wir Dir, wie Du Dich auf das Studium vorbereiten solltest.

Mathe ist nicht gleich Mathe

Zunächst solltest Du Dir klar machen, dass Mathematik in der Uni und in der Schule nicht das Gleiche ist. In der Schule ging es meist nur um richtig oder falsch, wobei Mathe in der Uni viel tiefer geht. Wer einen Mathematikunterricht wie in der Schule erwartet, der wird von der Geschwindigkeit der Vorlesungen überrannt werden. Viele scheinen sich dazu keine Gedanken zu machen, denn die Abbruchquote ist im Vergleich zu anderen Studiengängen recht hoch. Und genau aus diesem Grund solltest Du Dich gut vorbereiten, damit Deine Vorstellungen dem Studium gerecht werden und bereits im Vorfeld mehr Sicherheit darüber besteht, ob das Studium überhaupt zu Dir passt.

Eine gute Grundlage schaffen

Viele fühlen sich am Anfang des Studiums von den fachlichen Inhalten erschlagen und sind überfordert. Daher solltest Du sicherstellen, dass Du Deine Kenntnisse auffrischst. Hier empfiehlt es sich, die Themen aus der Oberstufe und auch etwas aus der Mittelstufe, zu wiederholen. Bei den unterschiedlichen mathematischen Schwerpunkten geht das am besten durch das Lösen von Übungsaufgaben. Das ist jedoch nur der erste Schritt. Neben diesen Rechenkompetenzen spielen im Studium nämlich unteranderem auch Dinge wie Beweisführung und die richtige Sprache eine tragende Rolle. Versuche Dich auch in diesen Bereichen vorzubereiten: Trainiere also Deine Fähigkeit, analytisch und logisch zu denken.

Die richtige Grundlage musst Du nicht zwingend auf eigene Faust schaffen. Mittlerweile bieten die meisten Universitäten Vorkurse an. Diese sind als Ergänzung zwingend empfehlenswert, denn sie bringen Dich nicht nur auf den richtigen Stand, sondern bieten Dir die Möglichkeit, erste Kontakte zu knüpfen und Dir ein richtiges Bild des Studiums zu machen. In den Vorkursen wird nicht nur der Schulstoff wiederholt, sondern häufig auch erste Einblicke in das universitäre Niveau geboten. Nutze die Gelegenheit zu dem, um alle Fragen loszuwerden, die Du noch hast. Auch wenn sie nicht auf die Aufgaben, sondern das Studium allgemein bezogen sind, wirst Du bestimmt auf Hilfsbereitschaft treffen.

Stelle Dich darauf ein

Wenn Du Dein Studium mit falschen Erwartungen beginnst, wirst Du schnell enttäuscht und frustriert sein. Daher solltest Du Dich bereits vor Studienbeginn gründlich über den Ablauf und die Inhalte des Mathematikstudiums informieren. Mache Dir bewusst, dass nicht immer alles von Erfolg gekrönt sein wird und Du nur mit Ausdauer und Disziplin effektiv vorankommen wirst. Du solltest aus eigener Motivation das Studium vollziehen, denn es stellt einige Erwartungen an Deine Persönlichkeit. Bist Du motiviert und bereit dazu, auch in schwierigen Situationen am Ball zu bleiben, passt Du gut in das Mathematikstudium.

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Das richtige (Zeit)Management im Mathestudium

Viele Studenten scheitern daran, dass sie sich ihr Semester zu voll packen und dann schlicht überfordert sind. Gerade im ersten Semester solltest Du Deinen Stundenplan nicht zu üppig gestalten. Wähle nicht zu viele Vorlesungen. Ein paar genügen, denn die Zeit, die Du in der Universität verbringst, macht nur einen Bruchteil Deines Studiums aus. Jede Woche wirst Du Aufgaben lösen und abgeben müssen. Rechne also damit, dass Du ein paar freie Tage brauchen wirst, um dies zu bewerkstelligen, ohne dass Dein Privatleben komplett auf der Strecke bleibt.

Nicht nur Deine Zeit solltest Du Dir richtig einteilen, sondern auch früh genug an die Prüfungen denken. Es versteht sich von selbst, dass Du nicht erst kurz vor den Klausuren mit dem Lernen anfangen solltest. Vor allem, wenn Du dann erst merkst, dass Dir wichtige Notizen fehlen. Achte darauf, immer alles zu notieren, was klausurrelevant ist. Halte Deine Notizen ordentlich und sorge für Übersicht, damit Du mit ihnen gut lernen kannst. Dann kannst Du direkt durchstarten und wirst nicht von unsortierten Lerninhalten überwältigt und das Lernen geht dann auch viel leichter von der Hand!

Das Ziel vor Augen haben

Vielleicht denkst Du jetzt, dass das Studium der Mathematik den ganzen Aufwand nicht Wert ist. Lass Dich aber nicht entmutigen. Wenn Du Mathematik wirklich Deiner selbst willen studieren möchtest, dann hast Du die wichtigste Voraussetzung bereits erfüllt, denn diese Motivation wird Dein Antrieb sein. Stelle Dich zwar darauf ein, dass nicht alles so funktionieren wird, wie Du Dir das Vorgestellt hast, aber ein paar Fehlschläge sind normal. Der Spaß an der Mathematik wird Dir erhalten bleiben, solange Du Dir nicht unmögliche Ziele steckst. Die ersten beiden Semester werden für Dich die anspruchsvollsten sein. Hast Du sie erst mal geschafft, bist Du über den Berg. Also stell Dir als erstes Ziel, diese beiden Semester bestmöglich durchzuziehen. Aber bleib dabei, diese nicht zu voll zu packen, nur weil Du unbedingt in sechs Semestern mit deinem Bachelor fertig werden willst. Die Regelstudienzeit ist lediglich ein Vorschlag. Wenn Du etwas länger brauchst, kannst Du Dir diese Zeit später auch nehmen. Überlege Dir nicht wann, sondern was Du schaffen möchtest, um nicht schon zu Beginn durch Stress geplagt zu sein. Dein Endziel wird also der Bachelor sein und nicht der Abschluss in sechs Semestern.

Habe keine Angst davor, Deine Ziele nicht zu schaffen. Wenn Du im ersten oder zweiten Semester das Gefühl hast, dass das Studium doch nicht zu Dir passt, ist ein Wechsel Deines Studienfachs kein Weltuntergang. Auch auf die Mathematik wirst Du nicht verzichten müssen, denn viele Fächer kommen ohne Mathe nicht aus. Als Beispiele lassen sich Ingenieurswesen oder Wirtschaft nennen. Recherchierst Du etwas dazu, werden sich Dir noch viele weitere Möglichkeiten bieten und durch Deine ersten Erfahrungen, die Du in den Semestern Deines Mathematikstudiums erlangt hast, wirst Du Deinen Kommilitonen in dem Bereich bereits etwas voraushaben.

Und nach dem Mathematikstudium?

Dies soll selbstverständlich nicht der primäre Grund für Deine Studienwahl sein, kann Dir aber vor allem in den besonders anspruchsvollen, ersten Semestern einen zusätzlichen Motivationsschub geben. Damit gemeint sind die Berufschancen, die für Mathematiker wahrlich traumhaft sind. Absolventen eines Mathematikstudiums werden händeringend gesucht und einige haben bereits einen Vertrag in der Tasche, bevor sie ihren Abschluss fertiggemacht haben. Du hast nicht nur die Wahl zwischen Lehrer oder Forschung. Die besondere Denkweise von Mathematikern ist auch in Branchen der Wirtschaft, der Unternehmensberatung, dem Maschinenbau und vielen mehr gefragt. Um deine berufliche Zukunft musst Du Dir also keine Sorgen machen und das ist viel Wert.

Matthias
 

Wir wissen wie schwer es ist, die eigene Berufsorientierung zu meistern und sich im Bewerbungsprozess gegenüber anderen Bewerbern durchzusetzen. Aufgrund dessen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Dir Deinen Berufseinstieg und -umstieg so einfach wie möglich zu gestalten. In unserem Blog findest Du viele praxiserprobte Tipps für Deine Karriere!

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