E-Book: So hebst Du Dich aus der Masse der Bewerber ab!


Wie schreibt man eine perfekte Bewerbung? Auf diese Dinge solltest Du achten!

Wenn Du auf der Suche nach einem Praktikumsplatz bist, nach der Schule ins Berufsleben startest oder Dich beruflich umorientieren möchtest, musst Du Dich bei einem Unternehmen bewerben. Aber wie schreibt man eine perfekte und überzeugende Bewerbung?

Damit beschäftigen wir uns in diesem Artikel!

Egal, ob Du Dich per Post, E-Mail oder über ein Internetformular bei einem Unternehmen bewirbst, zunächst musst Du Deine Bewerbungsunterlagen sorgfältig erstellen. Während es bei der Erstellung Deiner Bewerbungsunterlagen elementare Grundlagen zu berücksichtigen gibt, muss es Dir zudem gelingen, Dich von der Masse der Bewerber abzuheben. Auf eine einzige Stelle bewerben sich meistens hunderte Bewerber. Ein Personaler schaut sich Deine Bewerbung lediglich wenige Sekunden an, um zu entscheiden, ob Du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst oder nicht. Bevor Du allerdings versuchst, kreative Bewerbungstipps umzusetzen, solltest Du wissen, wie man eine vollständige und professionelle Bewerbung schreibt. Jede Mühe, die Du in die Erstellung Deiner Bewerbung steckst, lohnt sich. Meist sind es nur Kleinigkeiten, die darüber entscheiden, welchen Bewerber ein Unternehmen einstellt. Wenn Du im Bewerbungsprozess zu viel dem Zufall überlässt, kann es Dir passieren, dass sich Deine Jobsuche vergeblich über etliche Monate hinwegzieht!

Bevor ich Dir erkläre, wie man eine Bewerbung schreibt, solltest Du bedenken, dass Du mit einer Bewerbung nur ein einziges Ziel verfolgst: Du willst zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden! In einem persönlichen Vorstellungsgespräch kannst Du dann den Arbeitgeber von Dir überzeugen und Dir Deinen Wunschberuf schnappen.

Was gehört alles in Deine Bewerbungsunterlagen?

Kommen wir aber jetzt endlich zum Erstellen Deiner Bewerbung! Deine Bewerbungsunterlagen bestehen grundsätzlich aus den folgenden Bestandteilen:

  1. Deckblatt
  2. Bewerbungsanschreiben
  3. Bewerbungsfoto
  4. Lebenslauf
  5. Anhang (Zeugnisse/ Zertifikate/ Referenzen etc.)

Ein Deckblatt und Bewerbungsfoto sind heutzutage kein Muss mehr. Dennoch empfehle ich Dir aus psychologischen Gründen, ein Bewerbungsfoto Deinem Lebenslauf hinzuzufügen. Wähle ein professionelles Bewerbungsfoto aus, auf dem Du freundlich lächelst. Zusätzlich kann es sein, dass je nach Unternehmen und ausgeschriebener Stelle weitere Dinge angefordert werden. Beispielsweise eine Kopie Deines Führerscheins oder ein kurzes Bewerbungsvideo. Fordert ein Unternehmen Deine Bewerbung per Post an, dann kaufe Dir eine Bewerbungsmappe, in die Du all Deine Bewerbungsunterlagen abheftest.

Wie erstelle ich ein Bewerbungsanschreiben?

In Deutschland gibt es mittlerweile für nahezu alles eine festgelegte Norm. So auch für den Aufbau Deines Bewerbungsanschreibens (DIN 5008). Wie demnach ein Bewerbungsanschreiben aufgebaut sein sollte, erkläre ich Dir ganz ausführlich in einem zusätzlichen Artikel. Was muss grundsätzlich alles in ein Bewerbungsanschreiben rein?

  • Anschrift des Unternehmens (Firma, Vor- und Zunahme Deines Ansprechpartners, Adresse)
  • Deine Daten als Absender (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse)
  • Betreff/ Überschrift
  • Einleitungssatz
  • Hauptteil
  • Möglicher Eintrittstag & Gehaltsvorstellungen (falls in Stellenausschreibung verlangt)
  • Handlungsaufforderung zum Abschluss
  • Grußformel, Datum & Unterschrift
  • Kurzer Hinweis auf die Anlagen

Eine besondere Betrachtung gilt an dieser Stelle dem Inhalt Deines Bewerbungsanschreibens! Dein Bewerbungsanschreiben muss Interesse wecken und den Personaler heiß darauf machen, Dich für ein persönliches Gespräch einzuladen. Es ist zu empfehlen, dass Du dein Anschreiben mit einer persönlichen Anrede beginnst. Falls Du den Namen Deines Ansprechpartners nicht kennst, greife zum Telefon und erkundige Dich nach seinem Namen. (Stelle am besten noch 1-2 zusätzliche Fragen, um Dein Interesse an der ausgeschriebenen Stelle zu zeigen und neuen Input für Deine Bewerbung und Dein Vorstellungsgespräch zu bekommen.)
Anstatt im Anschreiben einen Standardtext zu verwenden, solltest Du vielmehr den Text ganz individuell auf das Unternehmen anpassen, bei dem Du Dich bewirbst. Schreibe nicht zu viel über Dich und Deine Qualifikationen, sondern stelle den Nutzen für das Unternehmen in den Vordergrund. Widerhole niemals Deinen Lebenslauf! Versetze Dich in die Lage des Arbeitsgebers und überlege Dir, wie Du dem Unternehmen weiterhelfen kannst. Was macht Dich als Arbeitnehmer besonders wertvoll? Lies Dir sehr genau die Stellenausschreibung durch und analysiere, welche Anforderungen das Unternehmen an einem Bewerber stellt!
Den Nutzen für das Unternehmen kannst Du dabei mit Deiner eigenen Persönlichkeit, also Deinen Stärken, Talenten oder auch Deinen bisherigen Arbeitserfolgen verknüpfen.

Ein Beispiel:
„Mein Ziel ist es, Ihnen dabei zu helfen, den Umsatz des Unternehmens in den nächsten Jahren weiter zu steigern und den Anforderungen neuer digitaler Möglichkeiten gerecht zu werden. In den letzten Jahren ist es mir gelungen, kreative Vertriebswege für die Vermarktung von digitalen Produkten zu erschließen.“

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Mein Tipp:

Schau Dir Deine vergangenen Zeugnisse nochmals an und erstelle Dir eine Liste, was Du in den letzten Jahren überhaupt im Beruf, Nebenjob oder Studium gelernt hast. Während des Brainstormings kommst Du mit Sicherheit auf neue Ideen für den Inhalt des Bewerbungsaschreibens!
Nennst Du im Anschreiben Deine persönlichen Eigenschaften, so vermeide langweilige Standardfloskeln, wie „ich bin flexibel und engagiert“! Liefere immer Beispiele, falls Du Deine Eigenschaften aufführen möchtest.
Die Herausforderung im Bewerbungsanschreiben besteht in nichts Geringerem, als sich selbst als die perfekte Besetzung für die ausgeschriebene Stelle darzustellen. Natürlich solltest Du dabei immer authentisch bleiben und nicht lügen.

Bewerbung = Werbung in eigener Sache

Grundsätzlich sollte Dein Bewerbungsanschreiben nicht länger als eine Seite sein. Verwende kurze und prägnante Sätze. Schließe Dein Anschreiben mit einem Abschlusssatz bzw. einer Handlungsaufforderung ab.

Beispielsweise: „Ich freue mich auf ein spannendes Vorstellungsgespräch!“

Vermeide den Konjunktiv („Ich würde mich über eine Einladung sehr freuen“), um Deine Entschlossenheit zum Ausdruck zu bringen.
Fordert das Unternehmen eine Bewerbung per E-Mail an, so bedenke, dass Deine E-Mail häufig Dein Bewerbungsanschreiben ersetzt. Auch hier gilt, dass Du den Nutzen für das Unternehmen in den Vordergrund stellen solltest.

Das wichtigste zur Erstellung Deines Lebenslaufes

Anhand Deines Lebenslaufes verschafft sich ein Personaler als erstes einen Überblick über Deine Qualifikationen und Deine Eignung für die ausgeschriebene Stelle. Deshalb empfehle ich Dir, Deinen Lebenslauf nicht chronologisch, sondern antichronologisch, mit der aktuellsten Stelle oder Ausbildung, anzufangen.
Dein Lebenslauf beinhaltet im Wesentlichen Deine persönlichen Daten, Qualifikationen, Fähigkeiten und Berufserfahrungen. Zu Deinen persönlichen Daten gehört beispielsweise Dein Geburtsort- und Name, Deine Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Dein Familienstand. Deine Berufserfahrungen sollten lückenlos aneinandergereiht sein und Zeitangaben (Monat/Jahr) enthalten. Liegen zwischen Deinen Berufserfahrungen oder Deinen Fortbildungen 3 Monate, für die Du keine Angabe gemacht hast, spricht man von einer Lücke im Lebenslauf. Diese kannst Du in jedem Fall geschickt anhand von Fortbildungen füllen. Belege beispielsweise während Deiner Jobsuche kleine Online-Kurse auf Plattformen wie Udemy oder an einer Fernuniversität. So kannst Du auf die Frage „Wieso haben Sie seit 6 Monaten keinen Job gefunden?“ geschickt antworten.

Listest Du Deine Interessen am Ende Deines Lebenslaufs auf, so formuliere diese speziell für die ausgeschriebene Stelle um! Bewirbst Du Dich beispielsweise auf einen Vertriebsjob, für den Du besonders wettbewerbsorientiert sein solltest, ändere Dein Interesse „Fußball“, falls zutreffend, in „Spaß am sportlichen Wettkampf“ um.

Dein Lebenslauf schließt, genau wie Dein Bewerbungsanschreiben, mit dem Datum und Deiner Unterschrift ab.

Was gehört in die Anlagen einer Bewerbung?

Die Anlagen runden Deine Bewerbungsunterlagen ab. Hier solltest Du alle relevanten Zeugnisse, Bescheinigungen für Weiterbildungen oder ehrenamtliches Engagement, Sprachkenntnisse, Zertifikate und Empfehlungsschreiben antichronologisch anhängen. Natürlich immer als Kopie und nicht als original! Deine Anlagen dienen dem Personaler als Beweis für Deinen Lebenslauf und er findet dort die Einschätzung Dritter über Deine Tätigkeiten, Arbeitsweise und -erfolge.
Wenn Du Dich beruflich umorientieren möchtest und schon etwas älter bist, häufen sich Deine Anlagen schon zu einem Berg an! Beschränke Dich lediglich auf das Wesentliche – Praktikumszeugnisse von vor 40 Jahren oder Deine Schulzeugnisse kannst Du rauslassen! Es sind also nicht alle Anhänge gleichermaßen relevant. Am wichtigsten sind die Anlagen, die zeigen, dass Du die richtigen Qualifikationen und Soft-Skills für die ausgeschriebene Stelle mitbringst. Gegebenenfalls bietet es sich an, dass Du ein spezielles Anlagenverzeichnis erstellst.

Wie schreibt man denn nun eine „perfekte“ Bewerbung?

Beim Schreiben einer „perfekten“ Bewerbung solltest Du darauf achten, dass Du wichtige Formalien einhältst. Lasse noch jemanden über Deine Bewerbung drüber lesen lassen, bevor Du sie abschickst. Rechtschreib- oder Grammatikfehler sind ein absolutes K.O. Kriterium im Bewerbungsprozess! Jedes Bewerbungsanschreiben sollte individuell an die ausgeschriebene Stelle angepasst sein und den Nutzen für das Unternehmen herausstellen. Je nach Unternehmen und Branche darfst Du in Deine Bewerbung auch ein wenig Kreativität mit einfließen lassen, um aus der breiten Masse der Bewerber hervorzustechen. Bleibe immer authentisch und überzeuge anhand Deiner Persönlichkeit und bisherigen Erfolge. Selbst Deine „Schwächen“ machen Dich einzigartig und wertvoll für ein Unternehmen!

Hast Du noch weitere Fragen zum Schreiben Deiner Bewerbung? Dann hinterlasse uns gerne einen Kommentar unter diesem Artikel! 

Du hast Deine Bewerbung gerockt und wurdest zum Vorstellungsgespräch eingeladen?

Hier findest Du eine Auflistung unserer besten Tipps für Dein Vorstellungsgespräch!

Die perfekte Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch
Die richtige Körpersprache im Vorstellungsgespräch
Klassische Fragen im Vorstellungsgespräch

Matthias
 

Wir wissen wie schwer es ist, die eigene Berufsorientierung zu meistern und sich im Bewerbungsprozess gegenüber anderen Bewerbern durchzusetzen. Aufgrund dessen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Dir Deinen Berufseinstieg und -umstieg so einfach wie möglich zu gestalten. In unserem Blog findest Du viele praxiserprobte Tipps für Deine Karriere!

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